Aufgabe des elektronischen Patiendendossiers

Heute ist oftmals nicht gewährleistet, dass gesundheitsrelevante Informationen zwischen Patientin oder Patient, Hausarzt, Spital, Apotheke, Labor und nachbehandelnden Instanzen wie Physiotherapie, Spitex oder Pflegeheimen störungsfrei fliessen. Dies kann von unnötigen Mehrfachbehandlungen bis hin zu medizinischen Fehlern führen. Mit der Spezialisierung im Gesundheitswesen nimmt sowohl die Menge der Daten über einen Patienten als auch die Zahl der Fachleute, die jederzeit Zugriff zu diesen Informationen haben sollten, immer mehr zu.

Diesen Zugriff soll künftig das elektronische Patientendossier ermöglichen. Dabei wird die Krankheitsgeschichte des Patienten auf den Systemen von jenen Praxen oder Kliniken gespeichert, die als erste Ansprechpartner dienen oder einen Grossteil der Behandlung durchführen. Andere Ärzte oder Spitäler, die für die Weiter- und Nachbehandlung relevante Daten und Dokumente wie Röntgenbilder, Operations- und Austrittsberichte, Laborbefunde sowie Medikationslisten benötigen, erhalten Zugang über das elektronische Patientendossier. Dieses existiert lediglich virtuell, da es keinen zentralen Dokumentenspeicher gibt, sondern lediglich Verweise auf die dezentralen Ablageorte dieser Informationen.
Auch die Patienten selber haben die Möglichkeit, ihre Gesundheitsdokumente wie Impf-, Allergiepass oder die Patientenverfügung im elektronischen Patientendossier zu hinterlegen.

Auf diese Weise sollen den involvierten Gesundheitsfachleuten die relevanten Informationen schneller zur Verfügung stehen. Der Koordinationsaufwand werden reduziert, unnötige Mehrfachbehandlungen vermieden und die Behandlungsqualität sowie die Sicherheit für die Patienten erhöht. Letztlich nehmen so auch die Behandlungskosten ab.

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